|
Armistice, Red To Grey
Daß Armistice an diesem Abend nicht enttäuschen würden, war von vornherein klar. Dennoch war ich gespannt, was man nach der langen Abstinenz erwarten durfte. Eigentlich ist das ganz einfach zu erzählen: "Airraid Siren", als krachender Anfang, war der Beginn des präzisesten und tightesten Gigs, den ich je von Armistice gesehen hab'. Ihre Zeiten des durchgehenden Headbangens sind zwar vorbei, dafür spricht aber die Musik immer mehr für sich selbst. Der Schwerpunkt lag auf den Songs des kommenden Albums "Return Of The Aggressor", die allesamt etwas abwechslungsreicher klangen, als das alte Material. Zeitgleich haben Armistice etwas mehr Melodie (naja "Melodie) und einige ihrer bisher aggressivsten Riffs zusamengebastelt. Von den 6 neuen Liedern hat mich nur, das als letztes gebrachte, "Child Soldier" etwas enttäuscht. Aber die 65 Minuten davor waren ja kurzweilig genug, mit dem Gemisch aus neuen Stücken und dem uralten "The Run", "Nuclear Breakdown", Worse Than Yesterday" und "Symptom Of The Universe" welches nahtlos in Armistice's ersten waschechten Doom-Song überging. Absolut geiler Auftritt, auf den sich das lange warten gelohnt. Auch wenn jemand aus dem Hintergrund der Meinung ist, Armistice hätten keinen Wiedererkennungswert...Naja, Mr. "Die Receipients Of Death-LP kannst Du dir jetzt endgültig abschminken": Mit Deiner eigenen Band kannst Du's ja besser machen. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber es tat gut. |
| Armistice |