IFF Auf dem ersten IFF-Album finden sich sämtliche 6 Demo-Lieder (Insane, Not To Blame, And She Prays, 21st Century Child, Bad Seeds, Heartbeat) wieder; deshalb hier zur Wiederholung erst noch einmal das Demo-Review: Hardrock isses nicht, Metal auch nicht. Also irgendetwas dazwischen. Glücklicherweise haben IFF aber auch nichts mit diesem ekligen Indie/Schrammelrock zu tun (Zugegeben: Einen ganz leichten Indie-Touch haben sie doch), der auch gerne mal in die ernstzunehmende Hardrock-Ecke eingeordnet wird und in München oft zu finden ist. Das mich die Art der Melodien und des Gesanges öfter an New Model Army oder Whores Of Babylon denken lassen, macht die Sache auch nicht einfacher. Am ehesten dürften sich aber Hardrock-Fans angesprochen fühlen, die nicht immer nur die typischen Riffs und Strophe/Refrain-Aufbauten hören wollen und die mit einem recht dominanten Bass auch kein Problem haben. An dem Keyboard wird sich hier wohl so schnell auch niemand stören. Ab und zu klingt es zwar überflüssig normal, erzeugt aber größl;tenteils einen leicht maschinellen Hintergrund, wie es auf der letzten No Return auch zu hören ist und manchmal an Science Fiction-Filme aus den 70ern erinnert. Musikbestimmend ist aber die traditionelle Instrumentierung. Was ich mit dem vorletzten Satz sagen wollte, wieß ich jetzt zwar nicht mehr so genau, aber in etwa paßt das Geschriebene auch auf die 6 neuen Songs, die alle recht interessant ausgefallen sind. "Hero" und "Shepherd" finde ich etwas eingängiger und aggressiver, wogegen dann "Voice Of America" den Faden verliert und etwas anstrengend wird. Als ob die Musik von IFF nicht sowieso schon schwierig genug wäre... Da kommt ein fast schon posiges/Kiss-artiges, Glam-Stück wie "Stupid White Man" an achter Stelle genau richtig um die Szenerie etwas aufzulockern. Da will der Text gar nicht so genau dazu passen, aber diesbezüglich geht es auf "Insane" ja durchgehend eher nachdenklich zur Sache. |
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